Smellið hér til að fá stærri mynd

Zum Vergrößern anklicken

 
  • Image
  • Image
  • Image
  • Image
  • Image
  • Image
  • Image
  • Image
  • Image
  • Image
Seiten:
Now Loading
 

Karl Kvaran (1924-1989)

Karl Kvaran wurde in Borðeyri im westlichen Teil Islands geboren. Er studierte an der isländischen Kunsthochschule in Reykjavík 1943-1945, an der Kunstakademie in Kopenhagen, und an der Privatschule von Peter Rostrup Bøyesen (1882-1952). Der Einfluss von 1942-1952 der französischen Kunst ist in den stark angewandten post-kubistischen Bildern sichtbar, in welchen regelmäßige und abrupte Pinselstrichführungen eine plastische, geklopfte Oberflächentextur verleihen. Etwa gegen 1951 wechselte Kvaran von der symbolischen zur geometrischen Abstraktion und blieb dem zweidimensionalen geometrischen Stil treu, in dem er reine und einheitliche Farben auftrug ohne Bezug auf Tiefe.

Von 1958-1970 widmete sich Kvaran hauptsächlich großen Gouache Bildern und Tintenzeichnungen. Die Strukturen wurden weich und die gerade Linienführung wurde durch ein rhythmisch lineares Zusammenspiel ausgetauscht. Nach 1970 nahmen seine Ölbilder beträchtlich an Größe zu und die bewegungslosen formalen gestalten wurden durch Bewegung ersetzt. Klar und intensive Farbkombinationen, rote, gelbe und blaue Farbvariationen erscheinen durchweg, zusammen mit schwarz und weiß. Die Entwicklung erreichte ihren Höhenpunkt etwa 1979 mit großen, klaren und farbigen Kunstwerken; zugänglich und rhythmisch zur gleichen Zeit. Kvaran starb 1989 in Reykjavík.